Die klinische Untersuchung

   

Beim ersten Termin in unserer Praxis wird zunächst eine Anamnese erhoben, in der nach etwaiger familiärer Häufung des Krankheitsbildes, Unfällen, Allergien, Angewohnheiten wie Daumenlutschen etc. gefragt wird.

Bei der anschließenden Untersuchung wird auch das äußere Erscheinungsbild befundet (Stand der körperlichen Entwicklung, Schädel- und Gesichtsform, Kopf- und Körperhaltung…).

Im Mittelpunkt des Interesses stehen jedoch die Mundhöhle und die sie umgebenden Strukturen. Der „Zahnappell“ gibt
u. a. Aufschluss darüber, ob der Zahnwechsel alters-
entsprechend ist. Bei deutlichen Abweichungen von den regulären Durchbruchszeiten empfiehlt sich die röntgenologische Kontrolle. Schäden an der Zahnhartsubstanz in Form von übermäßigen Abrasionen, keilförmigen Defekten o. ä. lassen auf Fehlfunktionen/-belastungen schließen.




Bei optisch verdächtig wirkenden Zähnen (z. B. dunkle Verfärbung) wird die Vitalität und Klopfempfindlichkeit getestet. Der Zustand der Mundschleimhaut wird untersucht und ein Augenmerk auf Zunge, Lippen sowie Wange (Hinweise auf muskuläre Fehlfunktionen) gerichtet.

Jede Abweichung von einer normalen Zahn- und/oder Kieferstellung wird dokumentiert und anschließend entschieden, ob und wenn ja, wann eine kieferorthopädische Behandlung erfolgen sollte.